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Verstehen statt Raten.

Wie du funktionierst, hat Gründe.

Die sind erklärbar.

Sichere KI für autistische Menschen. Keine persönlichen Daten nötig. Kein Tracking.

Kein ABA. Keine Normalisierung. Kein Defizit-Framing.

988 automatisierte Sicherheitstests bestätigen: Diese KI ist sicher - für jeden, der sie nutzt.

Innensicht

Verstehe dich selbst

Du bist autistisch - oder vermutest es - und verstehst nicht immer, warum du so reagierst wie du reagierst. Innensicht erklärt dir den Mechanismus dahinter. Kein Ratschlag. Kein "Du solltest mal." Nur Erklärung.

Ausprobieren - kostenlos

Außensicht

Verstehe autistische Menschen in deinem Umfeld

Dein Kind, dein Kollege, dein Schüler reagiert auf eine Weise, die du nicht verstehst. Außensicht erklärt dir den neurologischen Mechanismus dahinter - ob du Elternteil, Arbeitgeber*in, Lehrer*in oder Betreuer*in bist.

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Die App, die ich als Kind gebraucht hätte.

Innensicht - für autistische Menschen

Du

Ich habe zum ersten Mal jemanden getroffen, der auch autistisch ist - und es fühlt sich an, als würde etwas nicht stimmen. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil es zu einfach ist. Kein Übersetzen, kein Erklären, kein Filtern. Das kenne ich nicht. Ich warte die ganze Zeit darauf, dass es aufhört. Warum fühlt sich etwas Gutes so falsch an?

Autistic Mirror

Was du beschreibst, hat einen neurologischen Grund - und er liegt nicht in der anderen Person, sondern in deinem Nervensystem.

Autistische Kommunikation ist oft direkt, wörtlich und kontextarm. Wenn zwei Menschen dieselbe Verarbeitungslogik teilen, entfällt die Übersetzungsarbeit. Was du sagst, kommt so an, wie du es meinst. Was du nicht sagst, muss nicht erklärt werden. Das ist keine Täuschung - das ist Kompatibilität auf Ebene der Informationsverarbeitung.

In den meisten deiner bisherigen Beziehungen lief Nähe über Blickkontakt, Smalltalk und implizite Signale. Autistische Co-Regulation funktioniert anders. Das bedeutet: Nervensysteme beruhigen sich gegenseitig - oft über parallele Präsenz. Im selben Raum sein, ohne Interaktion erzwingen zu müssen. Das erzeugt Sicherheit ohne kognitive Kosten.

Die Intensität, die du spürst, reagiert nicht auf Gefahr. Sie reagiert auf Neuheit. Dein Nervensystem kennt Beziehungen bisher nur mit Übersetzungsaufwand. Dass Nähe auch ohne Arbeit funktionieren kann, hat in deinem System noch keinen Referenzwert.

Das Warten darauf, dass es aufhört, ist eine Schutzreaktion - dein Predictive Coding sucht nach dem Haken. Dein Gehirn sagt Ergebnisse auf Basis vergangener Erfahrungen vorher - und bisherige Erfahrungen hatten immer einen.

Warum diese App existiert

Du bist autistisch. Du weißt das. Oder du vermutest es. Was du nicht immer weißt: warum dein Gehirn gerade das tut, was es tut.

Warum du nach einem normalen Arbeitstag so erschöpft bist, dass du nicht mehr sprechen kannst. Warum eine Planänderung sich anfühlt wie ein Systemabsturz. Warum du an einer Situation von vor drei Tagen hängst, während alle anderen längst weitergezogen sind.

Warum du drei Tage nach einem Gespräch plötzlich verstehst, was die andere Person gemeint hat. Dein Gehirn verarbeitet soziale Information tiefer. Das braucht Zeit. Das ist kein Defizit. Das ist Monotropismus. Das bedeutet: Aufmerksamkeit, die sich auf wenige Dinge gleichzeitig konzentriert - dafür tiefer.

Du kennst das Gefühl: „So bin ich eben." Meistens gefolgt von: „Und das ist wahrscheinlich falsch."

Es ist nicht falsch. Es ist Neurologie. Und es ist erklärbar.

Oder du bist nicht autistisch. Aber jemand in deinem Leben ist es. Dein Kind, dein Schüler, dein Kollege. Du willst verstehen, was in diesem Gehirn passiert. Nicht raten. Nicht interpretieren. Verstehen.

Warum es diese App noch nicht gibt +

Autistische Erwachsene warten Jahre auf einen Therapieplatz. Wenn sie überhaupt einen finden, der Autismus versteht. In der Zwischenzeit: keine Erklärung. Kein Rahmen. Nur das eigene Erleben ohne Kontext.

Eltern autistischer Kinder stehen vor dem gleichen Vakuum. Ihr Kind reagiert auf eine Weise, die sie nicht einordnen können. Ratgeber sagen „Jedes Kind ist anders." Therapeuten sind überlastet. Niemand erklärt den Mechanismus.

Die Forschung, die Autismus von innen erklärt, existiert. Monotropismus, Predictive Coding - wie dein Gehirn ständig Vorhersagen über die Welt trifft. Das Double Empathy Problem - das gegenseitige Verständigungsproblem zwischen autistischen und neurotypischen Menschen. Das ist kein Randwissen. Aber diese Theorien stecken in akademischen Journals. Monotropismus hat erst 2023 einen validierten Fragebogen bekommen. Niemand hat diese Erkenntnisse jemals in eine Form übersetzt, die ein autistischer Mensch am Küchentisch nutzen kann.

Dazu kommt: Der gesamte digitale Markt ist auf Kinder ausgerichtet. Das Durchschnittsalter in Studien zu digitalen Autismus-Interventionen liegt bei 10,6 Jahren. Tiimo, Goblin Tools, Brain in Hand - Alltagshilfen, keine Erklärungswerkzeuge. Autistische Erwachsene sind in der digitalen Produktlandschaft praktisch unsichtbar.

Die meisten Autismus-Apps fallen in zwei Kategorien. Verhaltensmanagement-Tools, die autistischen Menschen beibringen sollen, neurotypischer zu wirken. Oder Eltern-Apps, die Checklisten und ABA-nahe Strategien liefern. Das bedeutet: Verhaltensanpassung durch Konditionierung. Beide behandeln Autismus als Problem, das gelöst werden muss. Nicht als Neurologie, die verstanden werden kann.

Der Grund: Die meisten Autismus-Tools werden von Nicht-Autisten gebaut. Von Menschen, die Autismus von außen beobachtet haben - als Therapeuten, Forscher, Eltern. Diese Perspektive produziert Tools, die Verhalten korrigieren statt Erleben zu erklären. Das ist das Double Empathy Problem in Produktform.

Was Autistic Mirror tut

Diese App erklärt dir, was in deinem Gehirn passiert. Nicht was du tun sollst. Nicht was du fühlen sollst. Sondern warum.

Sensorische Filterung ist aktive kognitive Arbeit. Nach Stunden Maskierung - das Verbergen autistischer Reaktionen, um neurotypisch zu wirken - hat dein Nervensystem diese Energie verbraucht. Der Zusammenbruch danach ist keine Empfindlichkeit - er ist die Quittung für Verarbeitungsleistung, die niemand sieht.

Warum Unterbrechungen dich mehr kosten als andere - nicht weil du unflexibel bist, sondern weil monotrope Aufmerksamkeit tiefer fokussiert und jeder Kontextwechsel ein vollständiger Neuaufbau ist.

Dein Mustererkennungssystem kann angefangene Denkprozesse (Loops) nicht willentlich beenden. Deshalb hängen ungelöste Situationen tagelang nach. Das ist kein Grübeln. Das ist ein laufender kognitiver Prozess, der Energie verbraucht, bis er abgeschlossen ist.

Der Unterschied zwischen „Ich bin halt so" und „Mein Gehirn funktioniert so, und das hat einen Grund" ist der Unterschied zwischen Isolation und Selbstverständnis.

Welche Probleme das konkret löst +

Für autistische Menschen (Innensicht)

Das Erklärungs-Vakuum Du weißt, dass du anders funktionierst. Niemand hat dir erklärt, wie - in Begriffen, die für dein Gehirn Sinn ergeben. Autistic Mirror liefert mechanistische Erklärungen statt vager Ratschläge.
Das Falschheits-Gefühl Jahrelang antrainierte Scham darüber, wie du denkst und reagierst. Die App ersetzt „Ich bin falsch" durch „Mein Nervensystem priorisiert Vorhersagegenauigkeit - und das hat gerade konkrete Konsequenzen."
Meltdown und Shutdown Nicht „Beruhige dich." Sondern: Dein sensorisches System ist über der Verarbeitungskapazität. Das ist ein neurologischer Zustand. Kein Charakterfehler.
Post-Situation-Processing Warum du drei Tage über eine Situation nachdenkst, die für andere längst vorbei ist. Erklärt durch Monotropismus und tiefe Verarbeitung. Nicht durch „Du denkst zu viel nach."

Für das Umfeld (Außensicht)

Das Übersetzungsproblem Autistische Menschen können nicht immer erklären, was in ihnen vorgeht. Die App übersetzt beobachtbares Verhalten in neurologische Mechanismen. Für Eltern, Partner, Kollegen gleichermaßen relevant.
Weg von Verhaltenskorrektur Statt „Wie bringe ich diese Person dazu, X zu tun" erklärt die App den neurologischen Grund, warum X gerade nicht möglich ist. Gilt für Kinder, erwachsene Partner und Kollegen.
Das Double Empathy Problem überbrücken Autistische und neurotypische Menschen leben in unterschiedlichen neurologischen Realitäten. Autistic Mirror baut die Brücke - nicht durch Anpassung der autistischen Person, sondern durch Erklärung für die andere Seite.
Sensorische Bedürfnisse verstehen Warum bestimmte Umgebungen, Geräusche oder Routineänderungen problematisch sind. Erklärt durch sensorische Verarbeitung, nicht durch „schwierig sein". Relevant für gemeinsames Wohnen, Arbeitsplatzgestaltung und Familienalltag.
Warum eine externe Quelle +

Du kannst dich nicht vollständig von innen verstehen. Nicht weil dir etwas fehlt, sondern weil dein autistisches Erleben dein einziger Referenzrahmen ist. Du weißt nicht, dass andere Menschen Hintergrundgeräusche automatisch filtern - weil du das noch nie erlebt hast. Du weißt nicht, dass Planänderungen für neurotypische Gehirne kein Energieproblem sind - weil du den Vergleich nicht hast.

Eine externe Erklärung gibt dir das, was Selbstreflexion allein nicht leisten kann: einen Rahmen, der dein Erleben als neurologisch kohärent einordnet. Nicht als Defekt. Nicht als Charakterschwäche. Als Variation mit Mechanismen, die man verstehen kann.

Es geht nicht darum, dich anzupassen. Es geht darum, dein Inneres zu verstehen - und aus diesem Verständnis heraus zu entscheiden, was du mit der Welt da draußen machst. Das Innere stärken, statt sich ausschließlich nach außen zu verbiegen.

Das ersetzt keine Therapie. Aber es füllt die Jahre, in denen du auf eine wartest.

Wer das gebaut hat

Aaron Wahl

Aaron Wahl ist autistisch. Er hat das Gefühl des Falschseins nicht in Studien gelesen. Er hat es gelebt. Jahrelang.

WEconomy Diversity Leader 2025 - für persönlichen Einsatz im Bereich Neurodiversität 137+ Keynotes zu Neurodiversität Bekannt aus ARD und NDR Fachartikel in Report Psychologie Mitglied bei Rotaract & Rotary

Er wurde mit Anfang 20 für dauerhaft arbeitsunfähig erklärt und entmündigt. Er weiß, wie es sich anfühlt, sich grundlegend falsch zu fühlen - in einer Welt, deren Regeln alle anderen intuitiv verstehen.

Er weiß aber auch, was passiert, wenn man anfängt zu verstehen. In zehn Jahren hat er drei identitäre Neuausrichtungen durchlebt - von „hoffnungsloser Fall" über die Diagnose, die alles erklärte, bis zum Begreifen, dass sein Gehirn nicht repariert werden muss, sondern verstanden.

Er kennt beide Seiten der Kommunikationslücke. Er weiß, wie es sich anfühlt, wenn neurotypische Erklärungen nicht ankommen. Nicht weil man sie nicht versteht. Sondern weil sie die falschen Dinge erklären.

Diese App ist entstanden, weil er denselben Weg hinter sich hat. Autistisches Erleben, wissenschaftliche Einordnung, und der Versuch, beides in Sprache zu übersetzen, die für autistische Gehirne Sinn ergibt.

Der Wissensrahmen umfasst über 25 spezialisierte Konzepte aus aktueller Autismusforschung - von sensorischer Verarbeitung und Polyvagaltheorie über Monotropismus und Predictive Coding bis zu autistischem Burnout und Maskierung. Präsentiert so, wie autistische Gehirne Information am besten verarbeiten: direkt, ohne soziale Weichmacher.

Vier Herzen haben mir gezeigt, dass bedingungslose Liebe möglich ist. Dass meine Worte etwas bewirken. Diese App ist mein Versuch, das weiterzugeben.